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Foto: KLM

Der erhöhte Treibstoffzuschlag von Air France-KLM trifft insbesondere Langstreckenreisende. Für Passagiere auf Flügen von Amsterdam nach Bangkok steigt die zusätzliche Gebühr nun deutlich an. Thailand ist daher direkt von den Turbulenzen auf dem Energiemarkt und deren Folgen für die Luftfahrtindustrie betroffen.

Die Fluggesellschaft führte am 11. März zunächst einen Zuschlag von 50 Euro ein. Knapp drei Wochen später wurde dieser Betrag auf 100 Euro verdoppelt. Laut KLM wurde diese Anpassung veröffentlicht, ist aber derzeit noch nicht auf der Website zu finden.

Die Verdopplung folgte der ersten Zuteilung im März.

KLM führte am 11. März den ersten zusätzlichen Treibstoffzuschlag ein. Dies geschah als Reaktion auf die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten. Eine zweite Erhöhung folgte am 26. März, wodurch der Zuschlag für Langstreckenflüge von 50 auf 100 Euro stieg. Laut einer Sprecherin steht dieser Schritt in direktem Zusammenhang mit dem starken Anstieg der Kerosinpreise im vergangenen Monat.

Für Reisende bedeutet dies, dass Flüge auf längeren Strecken schnell teurer werden. Besonders bei beliebten Reisezielen in Asien, wie beispielsweise Thailand, macht sich diese Erhöhung deutlich im Ticketpreis bemerkbar. Der neue Zuschlag ist bereits in Kraft, obwohl er Berichten zufolge auf der Website der Fluggesellschaft noch nicht klar ausgewiesen ist.

Unruhen im Nahen Osten treiben die Kosten in die Höhe

Die höheren Treibstoffkosten sind eine Folge des stark gestiegenen Ölpreises pro Barrel. Fluggesellschaften geben diese Mehrkosten nun an ihre Passagiere weiter. Die Lage im Nahen Osten spielt dabei eine zentrale Rolle. Der Konflikt in der Region und die Blockade der Straße von Hormus setzen sowohl das Angebot als auch den Preis von Kerosin unter Druck.

Die angegebene Quelle besagt, dass nach dem Iran nun auch die USA die Durchfahrt zum Persischen Golf blockieren. Die Golfstaaten sind besonders wichtig für die Versorgung mit Öl für Kerosin und für die Kerosinversorgung selbst. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf den internationalen Flugverkehr, unter anderem auf den Strecken zwischen den Niederlanden und Thailand.

Dies sind die neuen Zuschläge pro Flugart

Die Erhöhung variiert je nach Entfernung und Zielort. Für die meisten Langstreckenflüge wird nun ein Zuschlag von 100 Euro auf ein Hin- und Rückflugticket erhoben. Bei etwas kürzeren interkontinentalen Strecken, beispielsweise in die USA, nach Kanada und Mexiko, beträgt dieser Zuschlag 70 Euro. Auch auf kürzeren Strecken wurden die Ticketpreise angehoben.

Thailand-Flüge: Erhöhter Gesamtzuschlag

Der Treibstoffzuschlag ist im sogenannten YR-Zuschlag des Tickets enthalten. Dieser Zuschlag wird von der Fluggesellschaft selbst für Treibstoff-, Sicherheits- und sonstige Betriebskosten erhoben. Für ein Hin- und Rückflugticket von Amsterdam nach Bangkok beträgt dieser Zuschlag nun 300 Euro. Reisende nach Thailand sind daher direkt mit den steigenden Kosten konfrontiert.

Für ein Hin- und Rückflugticket von Amsterdam nach New York beträgt dieser Zuschlag bis zu 350 Euro. Dies verdeutlicht, wie stark sich die zusätzlichen Kosten auf den Gesamtpreis auswirken. Wer nach Thailand fliegt, zahlt daher nicht nur aufgrund des erhöhten Treibstoffzuschlags mehr, sondern muss auch feststellen, dass zusätzliche Gebühren der Fluggesellschaften mittlerweile einen Großteil des Preises ausmachen.

Der drastische Anstieg der Kerosinpreise wirkt sich nun massiv auf die Ticketpreise von KLM aus. Besonders Reisende nach Thailand spüren dies deutlich. Solange die Spannungen im Nahen Osten anhalten und die Treibstoffpreise hoch bleiben, sind günstigere Flüge vorerst unwahrscheinlich.

Quelle: Luchtvaartnews.nl

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