In Thailand erlebt man alles (266)

Von Hans Pronk
Posted in Lebe in Thailand
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20 Februar 2025
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Obwohl sich die Thailänder nicht wirklich vom durchschnittlichen Niederländer unterscheiden, erlebt man in Thailand manchmal Dinge, die man in den Niederlanden wahrscheinlich nicht erleben würde. Davon handeln die folgenden Geschichten. Heute: Die Strohfrau eine Geschichte von Hans Pronk


Die Strohfrau

Der Mann der Freundin meiner Frau arbeitet bei einer Regierungsbehörde. Und in dieser Regierungsinstitution gab es einen (schwangeren) Carabao zu viel. Der Verkauf würde per Auktion erfolgen.

Auch diese Freundin wollte ein Gebot abgeben, doch ihr Mann zögerte, da er offenbar schon vorhergesehen hatte, dass die Auktion nicht ganz koscher sein würde. Und wenn seine Frau bieten würde, wäre das nicht gut für seinen Ruf. Zum Glück hörte sie auf ihren Mann, entschloss sich aber trotzdem zu gehen und nahm jemanden mit – nennen wir sie Frau P. – als Handlangerin.

Dieser Carabao war vielleicht bis zu 70.000 Baht wert, aber die Ausschreibung begann bei 30.000 Baht. Es waren erst wenige Gebote abgegeben worden, als ein Mann rief: „Hör auf zu bieten.“ Allerdings übertraf Frau P. das letzte Gebot immer noch um 500 Baht und der Mann schrie erneut: „Hör auf zu bieten.“ Wir werden den Gewinn unter uns aufteilen. Warum sollten wir das ganze Geld an die Regierung fließen lassen?“ Und da Zahlungen an die Regierung in Thailand ebenfalls nicht sehr beliebt sind, wurde sein nächstes Angebot nicht übertroffen.

Für 34.000 war er stolzer Besitzer eines wunderschönen Büffels. Und er hat sein Wort gehalten. Immerhin gab er jedem Bieter 4.000 Baht und auch Mrs. P hat diesen Betrag erhalten. Sie teilte es dann mit ihrer Freundin und sie genossen am nächsten Tag ein schönes Essen. Gut für die lokale Wirtschaft.

Aber der Freund meiner Frau hat dieses Carabao nicht bekommen.



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Über diesen Blogger

Hans Pronk
Geboren 1950, 1977 in Thailand verheiratet, 2011 ausgewandert. Zwei wundervolle Kinder und 5 wundervolle Enkelkinder. Wir beide leben jetzt in Isaan, die ersten Nachbarn sind etwa 250 m entfernt. Wir haben die Provinz Ubon seit 5 Jahren nicht einmal verlassen. Ausgehen: ein paar Mal im Monat auswärts essen. Langweilig? Isoliert? NEIN. Das Foto zeigt, wie ich hier lebe: draußen, umgeben von Natur, leicht gekleidet, ganz nach meinem Geschmack und ab und zu zu Besuch, wie von Urenkel Nalin. „Dahinter“, weil ihre Mutter uns Oma und Opa nennt. Hobby: Suche nach zuverlässigen Nachrichtenquellen.

1 Antwort auf „In Thailand erlebt man alles Mögliche (266)“

  1. PEER sagt oben

    Schöne Geschichte, Hans,
    Ich kann mir die Gebote und die Frustration im Gesicht des späteren Karbau-Besitzers gut vorstellen.
    Im Isan schaffen sie eine Win-Win-Situation und alle sind glücklich.

    0

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