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Für Reisende in Thailand werden die Auswirkungen dieser Diskussion schnell spürbar. Sollten die Treibstoffkosten weiterhin hoch bleiben, könnten Fluggesellschaften weniger Flüge anbieten oder die gestiegenen Kosten weitergeben. Dies betrifft Inlandsflüge, Urlaubsflüge und Umstiege über Bangkok, Phuket oder Chiang Mai – und das genau in einer Zeit, in der der Tourismus wieder stark auf zuverlässige Verbindungen angewiesen ist.

Die Branche betont, dass die Fluggesellschaften auch während Songkran weiterflogen, obwohl dies zu Verlusten führte. Sie taten dies, um den Passagieren in der verkehrsreichsten Reisezeit des Jahres zu helfen. Nun bitten sie die Regierung um vorübergehende Unterstützung, damit das Streckennetz nicht weiter schrumpft und Reisende in den kommenden Monaten weniger Beeinträchtigungen erfahren.

Ministerium erörtert dringenden Appell des Luftfahrtsektors

Verkehrsminister Phiphat Ratchakitprakarn sprach am Donnerstag mit Führungskräften verschiedener Fluggesellschaften und Luftfahrtbehörden. Zu den Teilnehmern gehörten Vertreter von Bangkok Airways, Thai AirAsia, Thai VietJet Air, Nok Air und Thai Lion Air. Auch der thailändische Luftfahrtverband war in die Gespräche eingebunden.

Im Zentrum stand der Kostendruck durch die gestiegenen Kerosinpreise. Branchenkennern zufolge ist dieser Anstieg vor allem auf die Spannungen im Nahen Osten zurückzuführen. Infolgedessen verteuern sich Treibstoff, Flugrouten und Betriebskosten. Für Fluggesellschaften mit geringen Gewinnmargen kann dies schnell zu Verlustflügen führen.

Die Kapazität sinkt auf etwas über 60 Prozent des Vorkrisenniveaus.

Thailändische Fluggesellschaften gaben an, während des Songkran-Festivals so viele Flüge wie möglich durchgeführt zu haben. Branchenvertreter erklärten, dies sei trotz Verlusten geschehen, um zu vermeiden, dass Reisende in der Hauptreisezeit strandeten oder massenhaft umbuchen müssten.

Nach Songkran änderte sich die Lage. Die Auslastung liegt nun bei etwas über 60 Prozent des Vorkrisenniveaus. Das bedeutet, dass die Fluggesellschaften weniger Flüge anbieten als geplant. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte dies Folgen für Touristen, Geschäftsreisende und Einheimische haben, die auf Inlandsflüge angewiesen sind.

Der Luftfahrtsektor wünscht sich einen Aufschub der Abgaben und niedrigere Kraftstoffsteuern.

Die Branche hat dem Ministerium mehrere Vorschläge unterbreitet. Ein wichtiger Punkt ist die Aussetzung, Reduzierung oder Verschiebung der Luftverkehrsabgaben für sechs Monate. Die Fluggesellschaften fordern außerdem längere Zahlungsfristen für Kosten, die von April bis September anfallen.

Die konkreteste Maßnahme betrifft Jet A-1, das in der Luftfahrt verwendete Kerosin. Die Fluggesellschaften fordern eine vorübergehende Senkung der Verbrauchssteuer von 4,726 Baht pro Liter auf 0,20 Baht pro Liter. Diese Senkung soll für sechs Monate gelten und die Betriebskosten erheblich entlasten.

Die Regierung untersucht die Unterstützung für Reisende.

Das Verkehrsministerium hat zugesagt, die Vorschläge zu prüfen. Dabei werden auch die Interessen der Reisenden sowie frühere Unterstützungsmaßnahmen für die Luftfahrtbranche, beispielsweise jene aus der Corona-Krise, berücksichtigt. Die Regierung will verhindern, dass die Unterstützung allein der Branche zugutekommt, ohne der Allgemeinheit einen klaren Nutzen zu bringen.

Minister Phiphat betonte, dass Fluggesellschaften, die Flüge reduzieren, weiterhin die bestmögliche Betreuung ihrer Passagiere gewährleisten müssen. Dies bedeutet, dass sie Reisende gemäß den geltenden Bestimmungen zu Änderungen, Stornierungen oder anderen Folgen angepasster Flugpläne unterstützen müssen. Dies ist für Thailand von großer Bedeutung, da die Luftfahrt eine zentrale Rolle im Tourismus, im Inlandsverkehr und in der regionalen Erreichbarkeit spielt.

Es muss sich in der kommenden Zeit klären, ob Thailand die Fluggesellschaften vorübergehend unterstützen wird. Für Reisende ist es besonders wichtig, dass die Flugverbindungen zuverlässig bleiben und etwaige Anpassungen fair erfolgen. Der Druck durch die hohen Treibstoffpreise ist groß, doch die Lösung muss auch die Passagiere schützen.

Quelle: Bangkok Post

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