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Ein thailändisches Reisebüro steht nach Beschwerden über sogenannte Geistertickets in der Kritik: bezahlte, aber nie ausgelieferte Flugtickets. Laut den Betroffenen handelte es sich dabei um attraktive Angebote für Reisen zu beliebten Zielen außerhalb Thailands.

Der Fall betrifft auch Reisende aus den Niederlanden und Belgien, die ihre Tickets in Thailand über lokale Reisebüros oder Vermittler buchen. Die Behörden warnen davor, bei niedrigen Preisen und zusätzlichen Zahlungsaufforderungen vorsichtig zu sein, insbesondere wenn die Tickets nicht direkt von der Fluggesellschaft bestätigt werden.

Das Reisebüro hat zuerst Vertrauen aufgebaut.

Laut dem thailändischen Verbraucherschutzamt sind bisher acht Beschwerden eingegangen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 10 Millionen Baht. Die Kunden geben an, Flugtickets nach Japan, Südkorea und Europa bezahlt zu haben.

Das Reisebüro stellte anfangs angeblich tatsächlich Tickets zur Verfügung. Dadurch baute das Unternehmen Vertrauen auf und es entstand positive Mundpropaganda. Neukunden hatten daher den Eindruck, es mit einem zuverlässigen Anbieter zu tun zu haben. Später änderte sich diese Wahrnehmung jedoch grundlegend.

Ab April kamen keine Tickets mehr an.

Den Beschwerdeführern zufolge stellte das Unternehmen ab April die Ticketlieferung ein. Gleichzeitig verlangte das Reisebüro zusätzliche Zahlungen. Diese seien angeblich für Treibstoffzuschläge und Flughafengebühren erforderlich.

Selbst nachdem die Kunden das zusätzliche Geld überwiesen hatten, erhielten sie keine gültigen Tickets. Laut OCPB wurden Anträge auf Rückerstattung wiederholt verzögert. Infolgedessen häuften sich die Beträge weiter an und immer mehr Reisende gerieten in Schwierigkeiten.

Eine Sonderkommission untersucht den Fall

Minister Supamas Isarabhakdi, der dem Büro des Premierministers untersteht und für die Aufsicht über das OCPB zuständig ist, hat eine Sonderarbeitsgruppe eingerichtet. Diese soll die Beschwerden bearbeiten und weiteren potenziellen Opfern helfen.

Die Behörden haben die Opfer aufgefordert, ihre Geschichte zu erzählen. Auch der Geschäftsführer des Reisebüros und die beteiligten Fluggesellschaften wurden für Donnerstag vorgeladen, um den Ermittlern Auskunft zu erteilen.

Erst Druck auf eine Rückerstattung, dann rechtliche Schritte

Die thailändischen Behörden wollen zunächst versuchen, das Reisebüro zur Rückerstattung der Kosten an die Kunden zu bewegen. Sollte dies scheitern, werden im Namen der Verbraucher rechtliche Schritte eingeleitet.

Für Reisende dient dieser Fall als Warnung. Wenn Sie über einen Vermittler in Thailand buchen, prüfen Sie immer, ob Ihr Ticket direkt von der Fluggesellschaft bestätigt wurde. Zahlen Sie keine zusätzlichen Gebühren ohne klare und nachweisbare Begründung.

Dieser Fall verdeutlicht, wie angreifbar Reisende sein können, wenn Billigangebote nicht ausreichend überprüfbar sind. Reisende nach Thailand sollten daher weiterhin wachsam sein: Ein bezahltes Ticket ist nur dann sicher, wenn die Fluggesellschaft die Buchung tatsächlich bestätigt.

Quelle: Bangkok Post

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