Sexy Coyote-Tänzerinnen geben einen eindrucksvollen Abschied bei einer Beerdigung in Nakhon Si Thammarat (Video).

In Thailand sind Einäscherungen oft feierliche Zusammenkünfte, bei denen Familie, Nachbarn und Freunde zusammenkommen, um Respekt zu erweisen und Abschied zu nehmen. Genau deshalb erregte eine Beerdigung in Nakhon Si Thammarat diese Woche so viel Aufmerksamkeit, Überraschung und Gesprächsstoff unter den Anwesenden.
Die Familie wählte bewusst ein ungewöhnliches Format für den letzten Trauerabend. Mit einer Aufführung von Kojotentänzern wollten sie nicht schockieren, sondern vielmehr den ausdrücklichen Wunsch des Verstorbenen unterstreichen: einen fröhlichen Abschied, bei dem die Trauer warmen Erinnerungen, Lächeln und einem Gefühl der Verbundenheit zwischen Familie, Freunden und Gästen wich.
Ein eindrucksvoller Abschied in einem Tempel im Süden
Die ungewöhnliche Zeremonie fand am Dienstag im Wat Thepphanom Chueat im Bezirk Ron Phibun der Provinz Nakhon Si Thammarat statt. Dort hatte die Familie Kojotentänzer engagiert, die am letzten Abend vor der Einäscherung vor dem Sarg auftraten. Dies unterschied die Beerdigung deutlich von dem, was viele Thailänder gewohnt sind.
Die Nachricht von der ungewöhnlichen Zeremonie verbreitete sich schnell. Viele Einheimische strömten daraufhin zum Tempelgelände, um sich selbst ein Bild zu machen. Die Kombination aus traditionellem Bestattungsort und ausgelassener Tanzdarbietung sorgte für Überraschung, aber auch für Neugier. Gerade dieses Aufeinandertreffen von Tradition und einem zutiefst persönlichen letzten Wunsch machte diese Beerdigung so bemerkenswert.
Überraschung, Lachen und Kritik im Publikum
Die Zeremonie lockte zahlreiche Besucher an und rief ganz unterschiedliche Reaktionen hervor. Unter den Anwesenden herrschten Überraschung, Gelächter und Kritik. Für viele war es ein unvergesslicher Abschied, gerade weil er so deutlich von der üblichen Atmosphäre einer Feuerbestattung in einem thailändischen Tempel abwich.
Ältere Zuschauer empfanden die Darbietung insbesondere als ungewohnt und unpassend für eine Feuerbestattung. Jüngere Anwesende reagierten oft anders. Sie sahen die Aufführung als farbenfrohe und unbeschwerte Art, die Trauer etwas erträglicher zu machen und das Leben des Verstorbenen zu feiern. Damit verdeutlichte diese Beerdigung auch, wie unterschiedlich die Generationen in Thailand Trauer, Tradition und die Art der Ehrung betrachten.
Die Familie hat den letzten Wunsch strikt befolgt.
Laut Familienangehörigen war die Auswahl der Tänzer weder eine spontane Aktion noch ein PR-Gag, sondern ein bewusster Versuch, dem Wunsch des Verstorbenen gerecht zu werden. Die Familie erklärte, dass er oder sie sich keine Trauerfeier wünschte, die ausschließlich von Trauer geprägt sein sollte. Stattdessen sollte eine fröhliche Atmosphäre geschaffen werden.
Dieser Wunsch verlieh der Zeremonie einen ganz besonderen Charakter. Familie und Gäste sollten nicht allein trauern, sondern auch gemeinsam lächeln und an glückliche Momente zurückdenken können. Das verleiht dieser Trauerfeier eine besondere Bedeutung. Was dem Einzelnen unangemessen erscheint, war für die Hinterbliebenen eine persönliche und liebevolle Geste. So wurde der Abschied nicht nur zu einem Moment des Verlustes, sondern auch zu einer Erinnerung daran, wie der Verstorbene gelebt hat.
Eine Beerdigung, über die man noch lange sprechen wird.
Diese Beerdigung in Nakhon Si Thammarat zeigt, wie persönlich ein Abschied sein kann, selbst innerhalb strenger Traditionen. Die Wahl der Kojotentänzer überraschte viele, verdeutlichte aber gleichzeitig, dass der letzte Wunsch einer Familie wichtiger sein kann als Konventionen. Gerade deshalb war diese Beerdigung nicht nur ergreifend, sondern auch zutiefst menschlich.
Quelle: Bangkok Post
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Ich glaube, Winij hat mit seiner Einschätzung seines letzten Wunsches recht.
Als ich noch in den Niederlanden lebte, ließ ich in meinen Papieren festhalten, dass es bei meiner Einäscherung Bier und Bitterballen statt Kaffee und Kuchen geben sollte.
Bitterballen wären hier in Thailand wohl etwas schwierig umzusetzen.