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Thailand möchte die Fußball-Weltmeisterschaft weiterhin für Zuschauer zugänglich machen, doch die Kosten verschärfen die Debatte. Laut einer Quelle der Nationalen Rundfunk- und Telekommunikationskommission ist noch keine offizielle Entscheidung gefallen. Die zuständigen Behörden prüfen, ob der Kauf angesichts des Preises, der Übertragungsbedingungen, der Werbemöglichkeiten und des öffentlichen Interesses ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

Die geforderte Summe von mindestens 1,3 Milliarden Baht ist mehr als doppelt so hoch wie der Betrag, den Thailand zuvor als Ausgangspunkt verwendet hatte. Daher mehren sich die Zweifel, ob öffentliche Gelder für ein einmonatiges Turnier verwendet werden sollten, insbesondere da die Austragung der Spiele aufgrund der Zeitverschiebung schwierig ist.

Die Verhandlungen stocken bei 1,3 Milliarden Baht.

Laut der Quelle hält Thailand an der zuvor von der NBTC geforderten Summe von rund 600 Millionen Baht fest. Diese Summe diente als Grundlage für die Gespräche mit dem Rechteinhaber.

Als Thailand innerhalb dieses Rahmens einen Preis vorschlug, gerieten die Verhandlungen ins Stocken. Der Vertreter des Rechteinhabers erklärte, die Entschädigung könne nicht unter 1,3 Milliarden Baht liegen. Laut der Quelle geht es nicht darum, ob Thailand die Weltmeisterschaft wertschätzt, sondern ob solche öffentlichen Kosten gerechtfertigt sind.

Frühe Spiele mindern die Zuschauerzahlen und den Werbewert

Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 findet vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 in den USA, Kanada und Mexiko statt. Aufgrund der Zeitverschiebung stellen die Übertragungszeiten ein Problem für thailändische Zuschauer dar.

Manche Spiele begannen gegen 3 Uhr morgens thailändischer Zeit. Andere Duelle endeten gegen 10 Uhr morgens. Das macht es schwieriger, ein großes Publikum anzuziehen als bei Turnieren in Europa oder Asien.

Restaurants, Unterhaltungsstätten und Veranstaltungen könnten ebenfalls betroffen sein. Normalerweise profitieren sie von Spielen am Abend oder in der Nacht. Für Werbetreibende sind die Übertragungszeiten weniger attraktiv, sodass die Werbeeinnahmen die hohen Kosten wahrscheinlich nicht decken.

Der Privatsektor kann noch eingreifen.

Laut der Quelle können sich private Unternehmen weiterhin zusammenschließen und die Rechte erwerben, wenn sie die Investition für lohnenswert halten.

Bei der Verwendung öffentlicher Gelder oder Gelder im Zusammenhang mit der NBTC muss dem breiteren gesellschaftlichen Interesse größeres Gewicht beigemessen werden. Einige Sportverbände und Fußballorganisationen sind der Ansicht, dass das Geld angesichts der hohen Kosten möglicherweise besser für andere gesellschaftliche Zwecke eingesetzt werden könnte.

Das Kabinett wünscht sich kostenlose Übertragungen, hat aber keinen Haushalt verabschiedet.

Die Unsicherheit ist eine Folge eines Kabinettsbeschlusses vom 12. Mai. Damals nahm die Regierung einen Vorschlag zur Kenntnis, wonach das Ministerium für Öffentlichkeitsarbeit mit der NBTC und anderen Behörden bei der Organisation von Live-Übertragungen der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zusammenarbeiten soll.

Premierminister Anutin Charnvirakul erklärte, die Regierung werde sich bemühen, den thailändischen Zuschauern die Möglichkeit zu geben, das Turnier zu verfolgen. Die Übertragungen sollten kostenlos sein. Die stellvertretende Regierungssprecherin Rachada Dhnadirek betonte später, das Kabinett habe noch kein Budget für die Übertragungsrechte der Weltmeisterschaft genehmigt.

Die Finanzierung über den NBTC-Fonds ist weiterhin ungewiss.

Die Vorsitzende der NBTC, Dr. Sarana Boonbaichaiyapruck, sagte zuvor, dass die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit die Initiative ergreifen und einen formellen operativen Plan beim NBTC-Büro einreichen werde.

Eine Förderung durch den Fonds für Forschung und Entwicklung im Rundfunk- und Telekommunikationssektor im öffentlichen Interesse ist wie bei früheren Turnieren weiterhin möglich. Die Fördersumme steht jedoch noch nicht fest. Der amtierende Generalsekretär Trairat Viriyasirikul erklärte, dass jeder formelle Antrag dem Vorstand der NBTC zur Genehmigung vorgelegt werden müsse.

Die Kosten pro Zuschauer haben für Thailand ein hohes Gewicht.

Laut der Quelle belaufen sich die internationalen Übertragungsrechte für die Weltmeisterschaft auf mehrere zehn Millionen US-Dollar. Reuters berichtete, dass die China Media Group einen Vertrag mit der FIFA für die Weltmeisterschaft unterzeichnet hat. Die staatliche chinesische Zeitung „The Paper“ schätzte die Kosten für die Übertragungsrechte allein für die Weltmeisterschaft 2026 auf 60 Millionen US-Dollar.

Für Thailand spielt der kleinere Markt eine Rolle. Das Land hat nur etwas über 60 Millionen Einwohner. Müsste Thailand einen vergleichbaren Betrag wie größere Märkte zahlen, könnten die Kosten pro Zuschauer zu hoch werden.

Die endgültige Entscheidung steht noch aus. Beamte prüfen derzeit den Preis, die Einsatzbedingungen, die Bereitschaft der Privatwirtschaft und das öffentliche Interesse. Das Thema wird voraussichtlich in der Kabinettssitzung am Dienstag, dem 19. Mai, erneut erörtert.

Quelle: The Nation

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