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Thailand geht einen klaren Schritt hin zu einer strengeren Visapolitik. Premierminister Anutin Charnvirakul will alle bestehenden Visabestimmungen überprüfen lassen, von Touristenvisa bis hin zu Visa für Studierende und Investoren. Die Regierung ist der Ansicht, dass die bisherige lasche Einreiseregelung in bestimmten Bereichen zu viel Raum für Missbrauch lässt.

Für Reisende, Expats und Langzeitbewohner bedeutet dies, dass Thailand künftig genauer prüfen wird, wer ins Land einreist und unter welchen Bedingungen. Die Regierung betont, dass das Land attraktiv bleiben müsse, wirtschaftliche Interessen und nationale Sicherheit jedoch besser in Einklang gebracht werden müssten.

Alle Visakategorien werden geprüft.

Regierungssprecherin Rachada Dhnadirek gab am Montag bekannt, dass Premierminister Anutin Charnvirakul während eines Treffens mit Ministern seiner Bhumjaithai-Partei eine Verbesserung der Visabestimmungen gefordert habe. Die Änderung betrifft alle von Thailand ausgestellten Visa.

Dies umfasst unter anderem Visa für Touristen, Studierende und Investoren. Vizepremierminister Pakorn Nilprapunt wurde mit der Überwachung des Verfahrens beauftragt. Laut Regierung wächst die Sorge, dass die zunehmend lockeren Einreisebestimmungen zu Problemen führen, die eine verstärkte Kontrolle erfordern.

Das Kabinett wünscht sich einen Ausschuss für strengere Kontrollen.

Tourismus- und Sportminister Surasak Phancharoenworakul erklärte, die Konsultationen hätten sich hauptsächlich um die Frage gedreht, ob Thailand das richtige Gleichgewicht zwischen Zugänglichkeit und Kontrolle gefunden habe. Das Land sei zwar leicht zu bereisen, doch diese Leichtigkeit habe laut Phancharoenworakul auch Nachteile.

Das Kabinett wird voraussichtlich am Dienstag einen Ausschuss einsetzen, der alle Kriterien für thailändische Visa überprüfen soll. Dieser Ausschuss muss Vorschläge zur Verschärfung der Kontrollen unterbreiten, ohne Thailands internationale Attraktivität zu beeinträchtigen.

Die visumfreie Aufenthaltsdauer von 60 Tagen läuft ab

Laut Minister Surasak wird die derzeitige Regelung, die Besuchern einen visumfreien Aufenthalt von 60 Tagen in Thailand ermöglicht, auslaufen. Das Außenministerium legt dem Kabinett den entsprechenden Vorschlag zur Genehmigung vor.

Nach dem neuen Ansatz werden Besucher strengeren Kontrollen unterzogen. Ein Visum oder die visumfreie Einreise gilt nicht mehr als ausreichender Nachweis für finanzielle Stabilität oder eine risikofreie Einreise. Die Regierung möchte besser verstehen, wer Thailand besucht und zu welchem ​​Zweck.

Thailand setzt auf Qualität statt Quantität.

Der Tourismusminister betonte, dass Thailand sich nicht mehr primär auf die Besucherzahlen konzentriere. Höhere Ankunftszahlen führten seiner Ansicht nach nicht automatisch zu höheren Einnahmen oder nachhaltigen wirtschaftlichen Vorteilen.

Premierminister Anutin erklärte am Montag, dass eine Anpassung der Visafreiheit Konsultationen zwischen verschiedenen Behörden erfordere. Thailand wolle Tourismus und Wirtschaftswachstum weiter ankurbeln und gleichzeitig die nationalen Sicherheitsinteressen besser schützen. Visafreiheit bedeute nicht, dass jeder ohne Auflagen einreisen könne.

Thailand hat deutlich gemacht, dass sich seine Tourismuspolitik ändert. Der Fokus liegt nicht mehr auf der maximalen Besucherzahl, sondern auf Besuchern, die einen wirtschaftlichen Beitrag leisten und strengere Auflagen erfüllen. Für Reisende bedeutet dies, dass Vorbereitung, korrekte Dokumente und ein ausreichender finanzieller Nachweis immer wichtiger werden.

Quelle: Bangkok Post

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